Tierärztlich tätig ausschließlich im Bereich manuelle Medizin

 

Die Manuelle Medizin beinhaltet Elemente der Osteopathie, Physiotherapie, Physikalischen Medizin und Chiropraxis.

Bei den Behandlungen wird der funktionalen Osteopathie und damit den sanften Techniken aus dem Bereich der parietalen, visceralen und cranio-sacralen Osteopathie der Vorzug gegeben.

Bei Bedarf unterstützt die Akupunktur.

Physiotherapeutische Handgriffe, Übungen oder Massagen werden dem Tierbesitzer gegebenfalls an die Hand gegeben, um die Rehabilitation des Tieres positiv begleiten zu können und selbst einiges zur Genesung beizusteuern.

 Der Effekt der Behandlungen ist in großem Maße von der Mitarbeit des Tierbesitzers abhängig. Ganz so, wie es auch bei der Rehabilitation von menschlichen Patienten der Fall ist.

Zur Unterstützung der Therapie wird Akupunktur, Elektrotherapie oder statische Magnetfeldtherapie angewendet.

 

Manuelle Untersuchung und Behandlung Pferd:

Das Pferd wird in Bewegung an der Hand oder Longe angeschaut (Adspektion) und im Stand ausführlich untersucht (Palpation).

Die Befunde werden dem Besitzer mitgeteilt und erklärt, und dann erst wird das Pferd behandelt.

Weiterhin wird die Passform des Sattels überprüft, um auszuschließen, das durch den Sattel Probleme verursacht wurden.

Daher empfielt es sich, den Sattel ohne Satteldecke parat zu haben. 

 

Manuelle Untersuchung und Behandlung Hund:

Auch der Hund wird in Bewegung (kontrolliert an der Leine geführt) und im Stand angeschaut und untersucht.

Wenn möglich kann der Hund dann auf eine bequeme und gepolsterte Patientenliege, auf der er während der Behandlung die Position einnehmen kann, die ihm in dem Moment angenehm ist und in der er sich der Behandlerin anvertrauen mag.

Die Behandlung kann sich meist an die dem Hund genehme Position anpassen.

Die Liege gewährleistet eine optimalere Behandlungsmöglichkeit, da so alle Körperbereiche des Hundes besser zugänglich sind und der Patient hat eine angenehme weiche Unterlage.

Eine neue Spezialanfertigung kann soweit heruntergefahren werden, dass die Hunde selbst darauf gehen können und kaum gehoben werden müssen. Dann wird der Hund leise und sanft auf die optimale Behandlungshöhe hochgefahren. 

Auf diese Weise wird das für den Hund und für den Rücken des Besitzers oft unangenehme Hochheben vermieden.